#18 Sich auch mal die Hände dreckig machen

Gärtnern macht dreckig – hinter dem eigenen Haus, im Schrebergarten, auf dem Balkon und überall dort, wo es ein passendes Fleckchen Erde gibt. Und gärtnern macht glücklich. Deshalb: nicht nur gucken, auch anpacken! Zeigt uns, wie ihr das Leben zum Blühen bringt – wir freuen uns auf Fotos von euch in Aktion!

Das kannst du tun

#18 Sich auch mal die Hände dreckig machen

Städte und Dörfer bedecken ein Drittel unseres Landes. Das hat Folgen. In Städten ist die Luft sehr trocken und es ist zeitweise vier bis elf Grad wärmer als im ländlichen Umland. Warum? Weil so viele Flächen in der Stadt durch Beton oder Asphalt versiegelt sind, sodass Regenwasser nicht versickern und anschließend über Boden und Pflanzen verdunsten kann. Stattdessen verschwindet das Regenwasser direkt in der Kanalisation. Darum: Ärmel hochkrempeln! Wir können Naturschutz und Artenvielfalt fördern und dem Beton ein Stück Natur wieder abtrotzen: auf dem Hochhausbalkon, im Schrebergarten oder in Projekten zum Urban Gardening.

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  • Foto-Wettbewerb: Macht euch die Hände dreckig!

    GärtnerInnen wissen: Im Garten und selbst auf Balkonien kommt man nur äußerst selten mit blütenreiner Kleidung davon. Was anderen der vergoldete Pokal mit Marmorsockel ist, ist für engagierte GärtnerInnen der Grasfleck auf der Hose oder das Loch im Arbeitshandschuh. Zeigt uns, wie ihr eure „Trophäen“ erwerbt! Baut ihr gerade einen Gartenteich für Frösche, Libellen und Co oder kocht gerade Brennnesselsud gegen Schädlinge ein? Habt ihr einen Komposthaufen angelegt oder eine Trockenmauer für Eidechsen und Blindschleichen aufgeschichtet? Schickt uns ein Foto von euch in Aktion!

    1. Ladet euer Foto auf unserer Website hoch oder

    2. teilt euer Foto öffentlich auf Facebook mit den Hashtags #wirsindwaswirtun #dreckigmachen oder

    3. teilt euer Foto auf Twitter mit den Hashtags #wirsindwaswirtun #dreckigmachen.

    Unter allen TeilnehmerInnen verlosen wir bis zum 12. Juli drei toom-Baumarkt-Gutscheine im Wert von 50 Euro.

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  • Das blühende Leben: mit Wildblumen und ohne Glyphosat

    Im Betonzeitalter bieten Wildblumen im Garten oder auf Balkonien Schmetterlingen, Bienen und anderen Insekten einen wertvollen Lebensraum. Sie können im Frühjahr und Herbst ausgesät werden. Verwendet dabei heimische Pflanzen wie Schafgarbe und Flockenblume, die Tieren Nahrung und Unterschlupf bieten. Je artenreicher die Pflanzenauswahl ist, desto mehr Lebewesen tummeln sich in eurem Garten. Sät auch ein paar nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen wie die Nachtkerze aus, die Nachtfalter anlocken. Die eine oder andere Fledermaus wird es euch danken.

    Zusatz-Tipp: Verbannt das Pflanzengift Glyphosat nicht nur aus eurem eigenen Garten, sondern auch aus den Heimwerker-, Bau- und Gartenmärkten! Glyphosat gilt laut WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ – trotzdem ist es das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid und wird bedenkenlos unter dem Handelsnamen „Roundup“ in zahlreichen Haus- und Kleingärten versprüht. Macht mit bei unserem E-Mail-Protest, damit die Baumärkte das Gift aus dem Sortiment nehmen!

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  • Torffrei Gärtnern – gut fürs Klima

    Wenn ihr neue Blumenerde kauft, dann schaut genau hin: Größtenteils befindet sich darin nämlich nicht nur Erde, sondern vor allem Torf – der Stoff, aus dem unsere unersetzlichen Moorlandschaften bestehen. Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden allein in Deutschland jedes Jahr für den Gartenbau verbraucht. Dadurch werden leider nicht nur Lebensräume für viele seltene Tier- und Pflanzenarten zerstört. Auch für unser Klima ist der Torfabbau fatal, denn die in großen Mengen freigesetzten Treibhausgase beschleunigen den Klimawandel. Achtet beim Einkauf daher auf das RAL-Gütesiegel, das für ökologisch gute Erden garantiert.

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  • BUGA 2015: Immer am Fluss entlang...

    Dieses Jahr findet die BUGA vom 18. April bis 11. Oktober an gleich fünf verschiedenen Standorten in der Havelregion statt. Erstmalig steht damit ein Fließgewässer im Mittelpunkt der BUGA. Ausschlag für diese ungewöhnliche Mehrfachstandortwahl war das das NABU-Renaturierungsprojekt Untere Havel. Als offizieller Partner informiert der NABU über Europas größtes Renaturierungsvorhaben – an Land und auf dem Wasser – und gibt Tipps zum naturnahen und torffreien Gärtnern, natürlich in einem eigenen Naturgarten.

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  • NAJU-Tipp

    Was wäre ein Garten ohne Vögel? Mach dir die Hände dreckig und es den Piepmätzen so richtig schön. In einer Vogeltränke können sie sich an heißen Sommertagen erfrischen. Und um so eine Tränke zu bauen, brauchst du nur ein großes Rhababerblatt, Sand und Zement.

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