#25 Die Nacht zum Tag machen

Fledermäuse sehen mit den Ohren und fliegen mit den Händen. Allein in Deutschland sind 25 Fledermausarten zu Hause: von Abendsegler über Bechsteinfledermaus bis zur Zwergfledermaus. Doch die „Schönen der Nacht“ haben mit Lebensraumverlust und Vorurteilen zu kämpfen.

Die 20. Batnight am 27./28. August 2016 ist eure Gelegenheit mehr über die kleinen Flugakrobaten in großer Not zu erfahren. Eine Batnight in eurer Nähe findet ihr hier.

Zeigt daher bis zum 31. August 2016 mit eurem Foto Flagge für Fledermäuse! Unter allen TeilnehmerInnen verlosen wir 5 Plüschfledermäuse zum Knuddeln und insgesamt 10 Bücher von Kosmos, die das Herz eines jeden Fledermausfans höher schlagen lassen: "Die Fledermäuse Europas" (Christian Dietz, Andreas Kiefer) und "Fledermäuse. Beobachten, erkennen und schützen" (Klaus Richarz).

Das kannst du tun

#25 Die Nacht zum Tag machen

Fledermäuse: „Les belles de nuit“ oder „die Schönen der Nacht“ sehen mit den Ohren, fliegen mit ihren Händen und rauschen mit bis zu 880 Herzschlägen pro Minute durch die Dunkelheit. In Europa und dem Mittelmeerraum sind über 50 verschiedene Fledermausarten und ein Flughund heimisch, 25 davon leben auch in Deutschland. Doch Fledermäuse haben immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen und sind vielen Gefahren ausgesetzt. Alte Baumbestände, die mit ihren Höhlen und Ritzen vielfältigen Unterschlupf gewähren, verschwinden zunehmend aus unseren Wäldern. Fugen und Spalten gehen durch die Modernisierung von Fassaden und Dächern verloren. Der Einsatz von Pestiziden lässt Insekten sterben und damit die Nahrungsgrundlage der Tiere. Mittlerweile sind vier Fledermausarten stark gefährdet und drei sogar vom Aussterben bedroht.

Jeder kann mit einfachen Mitteln Fledermäuse schützen: indem er ihnen eine neue Behausung schenkt, sich mit Herz und Artenschutzverstand um Einzelschicksale kümmert oder über ihre wahre Natur jenseits von Vampirmythen aufklärt.

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  • Foto-Wettbewerb: Schützt die Schönen der Nacht!

    Habt ihr schon einmal einen Fledermauskasten gebaut? Einer verletzten Fledermaus geholfen? An der Batnight teilgenommen? Oder euren Garten, euer Haus fledermausfreundlich gestaltet? Dann zeigt es uns!

    1. Ladet euer Foto hier hoch oder

    2. teilt euer Foto öffentlich auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #wirsindwaswirtun.

    Unter allen TeilnehmerInnen verlosen wir bis zum 31. August 2016 5 Plüschfledermäuse zum Knuddeln und insgesamt 10 Bücher von Kosmos, die das Herz eines jeden Fledermausfans höher schlagen lassen: "Die Fledermäuse Europas" (Christian Dietz, Andreas Kiefer) und "Fledermäuse. Beobachten, erkennen und schützen" (Klaus Richarz).

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  • Batnight: Auf den Spuren der Fledermäuse am 27./28. August 2016

    Die 20. Internationale Batnight bietet euch die Möglichkeit, die erstaunlichen Tiere einmal aus nächster Nähe kennen zu lernen. Fledermaus-ExpertInnen machen mit einem Bat-Detektor die Ultraschall-Rufe der Fledermäuse für menschliche Ohren hörbar und können euch alle Fragen zu unseren heimischen Fledermäuse beantworten. In vielen Bundesländern bietet der NABU rund um die Batnight Exkursionen, Fledermaus-Feste und Vorträge an. Wo genau, erfahrt ihr in unserer Termindatenbank.

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  • Heiße Sommertage: Einmaleins für FledermausretterInnen

    Ihr habt eine geschwächte oder verletzte Fledermaus gefunden? Die bundesweite Fledermaus-Hotline steht euch mit Rat und Tat zur Seite.

    An sehr heißen Sommertagen entstehen unter Dachziegeln, Kupferblech oder dunklen Brettern enorme Temperaturen. Um dem Hitze-Tod zu entkommen, suchen junge Fledermäuse nach kühleren Bereichen. Dabei fallen sie oft aus dem Quartier oder flüchten in darunter liegende Wohnungen. Wenn ihr eine Fledermaus findet, solltet ihr als erstes (Leder-)Handschuhe anziehen und sie an einen kühleren und vor Katzen sicheren Platz bringen. Als Notunterkunft eignet sich ein Karton mit Luftlöchern, den ihr mit Küchenpapier auslegen könnt. Geschwächte Fledermäuse nehmen etwas Wasser in einer Pipette oder auf einem Teelöffel oft bereitwillig an. Falls ihr ihnen auch etwas zu fressen anbieten wollt, dann greift bitte zu Mehlkäferlarven oder anderen Insekten, jedoch nie zu Haustierfutter, Banane oder ähnlichem. Wenn die Fledermaus wieder zu Kräften gekommen ist, könnt ihr sie auf einem schattigen Baum setzen oder zur Dämmerung frei lassen.

    Und auch des Nachts kann es von Mitte August bis Mitte September zum Besuch der kleinen Flugakrobaten kommen, wenn sie auf der Suche nach Quartieren versehentlich in die Wohnung einfliegen. Dies ist kein Grund zur Panik: In der Abenddämmerung fliegen sie in der Regel von alleine wieder hinaus, wenn ihr die Fenster weit öffnet und die Vorhänge beiseite zieht.

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  • Schafft Fledermäusen ein Zuhause!

    Der natürliche Lebensraum der Fledermäuse schwindet. Sie nehmen daher künstliche Quartiere sehr gerne an. Dabei haben Fledermäuse unterschiedliche Wohnvorlieben: Sog. Hausfledermäuse wie Bartfledermaus und Zwergfledermaus sind beispielsweise dankbar für künstliche Quartiersangebote wie zum Beispiel Fledermauskästen an Hauswänden. Waldfledermäuse wie Abendsegler und Wasserfledermaus freuen sich hingegen über Fledermauskästen in Parks, Gärten oder auf Streuobstwiesen. Wie ihr selbst einen Fledermauskasten bauen könnt, erfahrt ihr hier.

    Wo es an Nahrung fehlt, bleiben aber auch Fledermäuse dem schönsten Wohnquartier fern. Im eigenen Garten oder auf Freiflächen könnt ihr ein zusätzliches Nahrungsangebot schaffen. Artenreiche Wiesen sind attraktiver für Fledermäuse als der Einheitsrasen, heimische Sträucher und Stauden besser als Thujahecken. In einem Fledermausgarten sind nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen zu Hause. Sie locken mit ihrem Duft Nachtfalter, die Lieblingsspeise vieler Fledermäuse, an. Dafür eignen sich zur Sommerzeit zum Beispiel die gemeine Nachtviole oder Wegwarte.

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  • NAJU-Tipp: Sternschnuppen gucken

    Am nächtlichen Himmel lassen sich nicht nur Fledermäuse beobachten. Gerade Augustnächte sind voller Sternschnuppen, die Erde durchquert nämlich in dieser Zeit den Meteorschauer der Perseiden, eine Art Staubwolke im Weltall. Am besten eignet sich dazu ein Ort mit wenig Lichtverschmutzung, also wenig Ablenkung durch künstliches Licht.

    Besonders gemütlich wird es mit Lagerfeuer und Stockbrot. Einfach 500 g Mehl, 250 ml warmes Wasser, eine Prise Salz und ein Paket Hefe zu einem Teig verarbeiten, gehen lassen und anschließend an Stöcken über der Glut garen.

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