#6 Klare Verhältnisse schaffen

Mehr als 10 Millionen Tonnen Müll gelangen jedes Jahr in die Ozeane, allein am Grund der Nordsee liegen schätzungsweise 600.000 Kubikmeter Abfälle. Am 19. September 2015 räumen wieder weltweit Hunderttausende zum International Coastal Cleanup Day Küsten und Flussufer auf.

Aber nicht nur Meere und Küsten vermüllen, auch in anderen Naturlandschaften, Parks und Grünanlagen liegt zu viel Müll. Macht bis zum 30. September 2015 mit bei unserem Foto-Wettbewerb und sorgt gemeinsam mit uns für klare Verhältnisse! Wir verlosen drei Wasser-Geschenke-Sets von Hydrophil.

Das kannst du tun

#6 Klare Verhältnisse schaffen

Mehr als 10 Millionen Tonnen Müll gelangen jedes Jahr in die Ozeane, allein am Grund der Nordsee liegen schätzungsweise 600.000 Kubikmeter Abfälle. Die deutliche Mehrheit davon ist Plastik, das zum Verrotten bis zu 450 Jahre braucht. Salzwasser, Reibung und Sonne zersetzen den Plastikmüll in immer kleinere Teilchen, die Tiere häufig mit Nahrung verwechseln, so dass sie mit plastikvollem Bauch verhungern. Zudem schädigen die freigesetzten giftigen Inhaltsstoffe des Plastikmülls den Hormonhaushalt der Meerestiere und gelangen über die Nahrungskette zurück zum Menschen.

In kleinen Schritten bewegt sich was: Engagierte FischerInnen bringen nicht nur Meeresgetier, sondern auch herausgefischten Müll zurück in die Häfen. Die Ostseeinsel Fehmarn setzt sich mit der Initiative „Im Meer weniger Plastik“ dafür ein, plastiktütenfrei zu werden. Und Freiwillige räumen jährlich am 3. Septemberwochenende, dem „International Coastal Cleanup Day“, weltweit Küsten auf, darunter auch die Strände von Nord- und Ostsee.

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  • Foto-Wettbewerb: Lasst das große Sammeln beginnen!

    Die Wegwerfgesellschaft hinterlässt überall ihre giftigen Spuren: nicht nur im Meer und an der Küste, auch vor der eigenen Haustür. Macht euch auf die Suche nach Abfällen an Seen und Flüssen, in Parks und Wäldern – am besten gemeinsam. Wenn ihr Müll sammelt, leistet ihr einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Boden, Luft und Wasser. Zugleich führt ihr Ressourcen in den Recyclingkreislauf zurück.

    Ihr wart im Urlaub und habt am Strand für klare Verhältnisse gesorgt? Nach der letzten Grillparty habt ihr die Wiese wieder zum Vorschein gebracht? Ihr seid beim International Coastal Cleanup Day am 19. September dabei? Dann schickt uns ein Foto von euch in Aktion!

    1. Ladet euer Foto hier hoch oder

    2. teilt euer Foto öffentlich auf Facebook oder Twitter mit dem Hashtag #wirsindwaswirtun.

    Unter allen TeilnehmerInnen verlosen wir bis zum 30. September 2015 drei Wasser-Geschenke-Sets von Hydrophil mit einer nachhaltigen Zahnbürste, einer Love-Leitungswasser-Flasche und dem Buch „Der Kampf um das blaue Gold“.

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  • Macht mit beim International Coastal Cleanup Day 2015 am 19. September

    Weltweit befreien jedes Jahr am dritten Samstag im September freiwillige HelferInnen Küsten und Flussufer von Müll. Der diesjährige International Coastal Cleanup Day findet am 19. September statt. Letztes Jahr haben über 560.000 Menschen in über 91 Ländern mehr als 7.200 Tonnen Müll gesammelt. Macht mit bei der weltgrößten Reinigungsaktion! Nehmt an einer der zahlreichen Müllsammelaktionen und Veranstaltungen teil, die vom 19. September bis Anfang Oktober an den Küsten von Nord- und Ostsee angeboten werden. Oder ruft gleich eure eigene Sammelaktion ins Leben.

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  • Schützt als Meerespaten unsere Meere!

    Noch gibt es sie – die artenreichen Lebensgemeinschaften in Nord- und Ostsee, die ausgedehnten Riffe mit Weichkorallen oder dicht gewachsene Seegraswiesen, wichtige Kinderstuben für Fische, Muscheln und Seesterne. Doch Plastikmüll, dichter Schiffsverkehr, rücksichtslose Fischerei und Rohstoffabbau haben unsere marinen Ökosysteme an den Rand der Belastbarkeit gebracht. Und oft bereits darüber hinaus. Auch in vielen Schutzgebieten sind die Meeresbewohner nicht überall vor uns Menschen sicher. Es ist höchste Zeit zu handeln! Sorgt gemeinsam mit uns dafür, dass Tiere und Lebensräume in Nord- und Ostsee eine Zukunft haben. Werdet jetzt Meerespaten!

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  • Weniger zugemüllt durch den Alltag – Schritt eins: keine Kippen schnippen

    Neben der Plastiktüte sind kleine Kunststoffteile extrem gefährlich für die Natur. Flaschendeckel, Bonbonpapier und Co. gehören unterwegs in die Hosentasche, nicht in die Landschaft!

    Und noch jemand treibt überall sein Unwesen: der Zigarettenstummel. Ohne Bedenken landet er im Sand, auf der Wiese und im Meer. Seit Jahren führt er die Top Ten, der am meisten bei Reinigungsaktionen gesammelten Fundstücke an. Was viele nicht wissen: Der Filter besteht aus dem Kunststoff Celluloseacetat. Fünf Jahre dauert es, bis er sich zersetzt. Neben den Mikroplastikpartikeln werden auch Teer, Nikotin und andere giftige Inhaltsstoffe des Glimmstängels in die Umwelt ausgespült und freigesetzt.

    Daher: Kippen wieder mitnehmen, eine Alternative zur Hosentasche ist ein Taschenaschenbecher.

    Und wie steht es um das Leben ohne Plastiktüte, Fast Food & „to go“?

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  • NAJU-Tipp: Gemeinsam können wir Berge versetzen – und zwar Müllberge!

    Upcycling ist das neue Wegwerfen: Alte Bücher werden zu Regalen, Plastikflaschen zu Schmuck und Apfelsafttüten zu stylischen Geldbörsen. Die „Trashbusters“ verraten euch, was in eurem Müll steckt, und wie ihr eure Mitmenschen zu einem bewussteren Umgang mit Abfall bewegt.

    Vom 19. September bis zum 03. Oktober 2015 laufen die Trashbusters H2O-Aktionswochen. Deutschlandweit sammeln Tausende Jugendliche Plastikmüll an Flüssen, Bächen, Seen und Meeren. Sei mit deiner Gruppe dabei! Den kreativsten und öffentlichkeitswirksamsten Aktionen winkt der Trashbusters H2O Aqua Award.

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