#7 Ein Leben retten

Ein Leben retten – dafür musst du nicht zwangsläufig den roten Badeanzug aus der Baywatch-Fankiste herausholen. Hier erfährst du, wie du dich zur See, auf dem Land oder in der Luft für Tiere und Pflanzen einsetzen kannst: Denn Artenschutz kennt keine Grenzen! Du hast schon mal ein Leben gerettet? Dann lass uns mit einem Foto bis zum 31. Juli 2016 an deinem Erfolg teilhaben.

Zu gewinnen gibt es 10 x 5 Bleistifte von Sprout, aus denen nach Gebrauch Pflänzchen sprießen.

Das kannst du tun

#7 Ein Leben retten

NaturschutzmacherInnen retten Leben. Indem sie sich gegen Stellnetze einsetzen, Flächen kaufen und Schutzgebiete betreuen, gegen Wilderei kämpfen und sich für internationale Artenschutzabkommen einsetzen.

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  • Solvin Zankl
    Kleiner Tümmler mit großen Problemen

    Deutschlands einziger heimischer Wal, der Schweinswal, lebt ganzjährig in Nord- und Ostsee. Vor allem der Ostseeschweinswal ist akut bedroht: Häufigste Todesursache ist das Ertrinken in Stellnetzen. Hinzu kommen Belastungen durch Lärm und Umweltgifte.

    Zu sehen bekommt ihr Schweinswale am besten im Gebiet vor Sylt, in der Eckernförder und der Kieler Bucht, in der Flensburger Förde sowie rund um Fehmarn. Wenn ihr einen Schweinswal – lebend oder tot – seht, meldet ihn bitte unbedingt! Jede einzelne Meldung liefert wichtige Hinweise zum Bestand und Verhalten der Meeressäugetiere. Indem ihr eure Sichtung meldet, leistet ihr einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser bedrohten Wale und unterstützt die Forschung! Seid in euren Meldungen möglichst konkret, was Ort, Uhrzeit und Datum betrifft.

    In der Ostsee gesichtete Tiere könnt ihr direkt an das Deutsche Meeresmuseum Stralsund melden. Für Sichtungen aus Weser, Jade, Ems und Elbe und Nordsee wendet ihr euch bitte an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD).

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  • Zoonar/Reiner Wurz
    Schützt als Meerespaten unsere Meere!

    Noch gibt es sie – die artenreichen Lebensgemeinschaften in Nord- und Ostsee, die ausgedehnten Riffe mit Weichkorallen oder dicht gewachsene Seegraswiesen, die wichtige Kinderstuben für Fische, Muscheln und Seesterne sind. Doch Plastikmüll, dichter Schiffsverkehr, rücksichtslose Fischerei und Rohstoffabbau haben unsere marinen Ökosysteme an den Rand der Belastbarkeit gebracht. Und oft bereits darüber hinaus. Auch in vielen Schutzgebieten sind die Meeresbewohner nicht überall vor uns Menschen sicher. Es ist höchste Zeit zu handeln! Sorgt gemeinsam mit uns dafür, dass Tiere und Lebensräume in Nord- und Ostsee eine Zukunft haben. Werdet jetzt Meerespaten!

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  • NABU/W. Schwiebs
    Erfrischung an heißen Sommertagen: Vogeltränken als Lebensinseln

    Besonders an heißen und trockenen Sommertagen leiden Vögel unter Wassermangel: natürliche Wasserstellen sind oft ausgetrocknet, auch Pfützen gibt es gar nicht mehr. Vogeltränken im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse können daher Leben retten! Es gibt in vielen Baumärkten fertige Vogeltränken, ihr könnt aber auch mit einer flachen Schale oder einem Untersetzer für Blumentöpfe eine Vogeltränke selbst bauen. Idealerweise besteht eure Vogeltränke aus einer flachen, rauen Schale mit sanft ansteigenden Wänden, die in der Mitte etwa 8 bis 9 cm tief ist. Ein größerer Stein kommt als Insel in die Mitte. Stellt eure Vogeltränke an einer gut einsehbaren Stelle auf, damit keine Katze die Badegäste überrascht. Auch ein Baum in der Nähe ist gut, dort trocknen sich die Vögel nach dem Bad. Damit sich im Wasser keine gefährlichen Krankheitserreger bilden können, muss das Wasser täglich gewechselt werden.

    Nach getaner Arbeit könnt ihr euch neugierig zurücklehnen und das bunte Kommen und Gehen beobachten. Wer euch dort genau besucht, erfahrt ihr unter mehr.

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  • NABU/W. Schröder
    Wilderei in Ostafrika: Hunde retten Elefanten

    Noch lebt im Tsavo-Nationalpark die größte Elefantenpopulation Kenias. Aber die berühmten, von der Erde rot gefärbten Elefanten sind akut von der Wilderei bedroht! Denn die steigende Nachfrage in Asien und vor allem in China lässt die Gewinne skrupelloser Profitemacher drastisch ansteigen. Jedes Jahr kostet die Wilderei etwa 50.000 Elefanten in ganz Afrika das Leben. Elefanten und Nashörner sind heute sogar durch internationale Verbrecherorganisationen ernsthaft in ihrer Existenz gefährdet: Rohelfenbein wird illegal zu Souvenirs, Schnitzereien, Amuletten oder Namenssiegeln weiterverarbeitet. Was ihr als UrlauberIn gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel tun könnt, erfahrt ihr hier.

    Mit dem Aufbau von Hundestaffeln unterstützt NABU International engagierte Antiwilderer-Einheiten im Kampf gegen die Elfenbeinwilderei direkt vor Ort. Die Hundestaffeln erschnüffeln unter anderem Munition und Waffen in Autos und Hütten. Dafür kaufen und schulen wir neue Fährtenhunde und bilden Ranger als Hundeführer sowie in der Spurensuche und -sicherung aus. Das machen wir dauerhaft jedoch nur mit euch möglich: Helft uns beim Kampf gegen den illegalen Elfenbeinhandel und bewahrt die Elefanten vor dem Aussterben!

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  • NABU/N. Schiwora
    NAJU-Tipp

    Nicht nur einzelne Lebewesen, sondern ganze Arten sind vom Aussterben bedroht. Um schon die Kleinsten darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig biologische Vielfalt ist und was das mit dem eigenen Leben zu tun hat, hat die NAJU anschauliches Schul- und Gruppenmaterial entwickelt.

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